Müll im Meer – Wal stirbt an Plastiktüten

(22/06/2018)

Quelle: pixabay.com

Für großes Aufsehen sorgte in den letzten Wochen die Meldung, dass ein Wal gestorben ist und man bei ihm später ganz viele Plastiktüten im Magen gefunden hat. Der kranke Wal war im Land Thailand, das ist in Asien, an der Küste entdeckt worden. Umweltschützer und Tierärzte versuchten ihm zu helfen. Aber sie konnten nicht herausfinden, was ihm fehlte. Dann spuckte das Tier fünf Plastiktüten aus und starb kurz darauf. Als man den Grund für seinen Tod aufklären wollte, machte man eine schreckliche Entdeckung: Im Bauch des Wals befanden sich rund 80 Plastiktüten. Sie wogen etwa acht Kilo, das ist so schwer als ob du acht Pakete Zucker oder Mehl tragen würdest.

Ein trauriger Grund mehr über das Thema Müll in den Ozeanen nachzudenken und etwas dagegen zu unternehmen. Denn jedes Jahr gelangen mehr als acht Millionen Tonnen Plastik in die Meere, Tüten, Flaschen und Verpackungsmüll – all das schwimmt im Wasser und schadet den Tieren und uns Menschen. Wie schlimm das zum Teil schon ist, siehst du auf dem Foto, das einen Strand voller Müll zeigt. Deshalb werden wir hier auf diesem Blog auch immer wieder über das Thema „Schutz der Meere“ berichten.

Der Tod des Wals war sehr traurig, aber vielleicht kann er am Ende trotzdem noch etwas Gutes bewirken: In Thailand zum Beispiel will man ihn nun dafür nutzen, um über den Umweltschutz aufzuklären und die Bewohner zu weniger Verbrauch von Plastik aufzurufen, und überall auf der Welt denken die Menschen jetzt mehr über Verpackungsmüll nach.