8. Juni – Tag des Meeres

(08/06/2018)

© Cordelia Albert

Es gibt Muttertag, Vatertag und Kindertag – natürlich kennt ihr die. Und vielleicht kennt ihr andere besondere Tage, an denen auf wichtige Dinge hingewiesen werden soll. So gibt es beispielsweise den Tag der Arbeit, bei dem es um die Arbeitsbedingungen der Menschen geht. Zu allen möglichen Ereignissen, Dingen, Pflanzen und Tiere kann man einen eigenen Tag benennen. Am Tag der Bienen wird zum Beispiel auf die Bedrohung dieser Insekten durch Umweltprobleme hingewiesen und erinnert wird, wie wichtig ihr Schutz ist.

Das gilt auch für das Meer. Denn auch die Ozeane haben große Probleme durch die Umweltverschmutzung, den vielen Fischfang und die Klimaerwärmung. Sicherlich hast du schon oft davon gehört: Müll wird in die Ozeane gekippt und vor allem Plastik schwimmt überall herum und durch zu viel Fischerei werden die Fischbeständen immer weniger. Die Erwärmung des Wassers durch die Klimaveränderung bringt die Unterwasserwelt durcheinander, weil einige Pflanzen mehr wachsen, als gut ist, oder sie treten plötzlich dort auf, wo sie gar nicht hingehören.

Deshalb hat man beschlossen, dass es auch einen Tag des Meeres geben soll. Dieser ist jedes Jahr am 8. Juni. Dann wird überall nochmal besonders darauf hingewiesen, wie wichtig die Ozeane für das Leben des Menschen sind und welche Probleme es gibt. Erstmals gab es diesen Tag im Jahr 1992 anlässlich einer Konferenz der Vereinten Nationen über Umwelt und Entwicklung in Rio de Janeiro, der zweitgrößten Stadt Brasiliens. Um dem Schutz der Ozeane noch mehr Bedeutung zu geben, wird der Tag des Meeres seit dem Jahr 2009 jetzt regelmäßig von den Vereinten Nationen, einem Zusammenschluss von 193 Staaten der Welt als internationale Organisation, veranstaltet.

Wenn dich das Thema interessiert, dann halte am 8. Juni doch mal Augen und Ohren offen: Im Fernsehen und in Zeitungen wird sicherlich viel darüber berichtet.


Links: